Frohes Neues Ja!
Tja, das mit dem Basteln von Vorsätzen habe ich Silvester doch glatt versemmelt.
Stattdessen fuhr ich frohen Mutes nach Hamburg, um einem Freund, den ich aus meiner Thüringer Zeit noch kenne (und der schon länger in Sachsen wohnt als ich in der Schweiz), bei seinem Silvesterkonzert zuzuhören. Nein, ich war immer noch nicht in der Elbphilharmonie, mir ist die Laeiszhalle (die alte Musikhalle, gleich gegenüber von der «Hanseatin», Hamburgs Frauenhotel am Johannes-Brahms-Platz) schlicht lieber.
Die Knallerei war sehr gediegen, als Verfechterin von «Bücher statt Böller» war ich entsprechend unfroh, da mir wieder einmal bestätigt wurde, dass es ererbtes Trauma gibt (die Eltern waren Kriegskinder ...).
Das mit den Vorsätzen habe ich wie erwähnt darüber versemmelt.
Statt diesen meist wie die ohnehin großartigen Seifenblasen nicht lange in der Schwebe bleibenden Plänen lass ich mich mal schauen, was sich alles so anlanden mag bei mir. Hoffentlich ist Schönes dabei – oder sollte Udo Jürgens sintemalen nicht nur diverse Nationen, sondern auch mich persönlich eiskalt behumst haben, als er versprach, dass das Leben mit 66 Jahren anfange? Ich hab so meine Bedenken. Bleib ich doch lieber beim Wünschen.
Oder ich fange damit an. Frohes Neues Ja allen Sireninnen, Sirennern und Sirtakis!
